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Hier kann die Seele baumeln
Auf Schusters Rappen durch eine idyllische Landschaft rund um
dem Brombachsee
zur Bergkapelle St. Jakobus

Jakobuskapelle oberhalb Ramsberg
Informationen
Parken: Am Nordende des
Hauptdamms bei Allmannsdorf. Dorthin von der Ausfahrt
Pleinfeld Nord der B 2.
Weg: Ca. 18 km. Die
Wanderung verläuft – bis auf das letzte Teilstück von
Ramsberg zum Hauptdamm – auf befestigten, z. T.
geteerten Wegen und ist zu jeder Jahreszeit möglich. 2
größere Anstiege (Allmannsdorf – Stirn, See - Regelsberg),
jeweils ca. 70 Höhenmeter. - Zur Jakobskapelle auch von
Ramsberg aus zu Fuß Wegweiser „Bergrundgang“ beim
Brunnen in Ortsmitte.
Achtung: Die Wege werden
demnächst (bzw. wurden) umnummeriert. 166 wird 30, 167
wird 31.
Die Wegskizze für diese Wanderung zum Ausdrucken können
Sie bei mir
per E-Mail kostenlos anfordern. |
Wegbeschreibung
Vom Nordende des Hauptdamms auf Weg [169] nach
Allmannsdorf, Stirn und (am Ortsende von Stirn links)
Erlingsdorf. Etwa 500 m nach Erlingsdorf auf der Straße
ca. 300 m rechts, beim Jägerstand am Waldrand links
(Markierung fehlt!).Im Wald rechts, jetzt auch [167] und
[Spalt 6]. Wo 166 rechts abbiegt, nach links, dann
scharf rechts abwärts zu Fischteichen. Bei den
Hopfengärten mit [167] auf der Straße rechts nach
Ottmannsberg und Enderndorf. Am See über die Dämme der
beiden Vorsperren. Am Ende des zweiten links. Ca. 200 m
nach Waldbeginn ohne Markierung rechts aufwärts, oben
bei der Einmündung links nach Regelsberg und – bald mit
Gelbstrich – nach Ramsberg und hinauf zur Jakobskapelle.
Weiter in den Wald, dort mit dem Wegweiser „Hauptdamm“
zum P oberhalb des Damms, über den P und auf Fußweg
abwärts zum Hauptdamm und zum P am anderen Ende.

Kreuz in der Jakobuskapelle
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Blick auf Ramsberg und den Großen Brombachsee
Wissenswertes zum Weg
Mein Lieblingsplatz am Brombachsee ist die ökumenische Bergkapelle
St. Jakobus auf der Anhöhe südlich von Ramsberg. Das ganze
geschäftige Urlaubstreiben am See liegt mir hier zu Füßen: Das Dorf,
noch vor einigen Jahren still und abgelegen, heute mit Gaststätten
und Pensionen, Badeplätzen, Spazier- und Radwegen und dem großen
Yachthafen; dahinter der See, auf dem das große Fahrgastschiff
kreist und den an schönen Tagen zahlreiche Segelboote bevölkern,
während Hunderte von Urlaubern und Radfahrern seine Ufer umrunden.
Ich liebe diesen neuen, von Menschen geschaffenen See und die
fränkische Landschaft um ihn. Aber ich versuche, dem Trubel an
seinen Ufern zu entfliehen, wo immer es geht. „Meine“ Wanderung rund
um den See führt auf stillen Wegen über die aussichtsreichen Höhen
die ihn umgeben. Ich genieße dabei die weiten Ausblicke auf den See
und die waldreichen Berge des fränkischen Landes, vor allem den
Heidecker Schlossberg, der wie ein Wächter unübersehbar im Osten
steht. Mein Weg führt durch stille Wälder und Wiesen, vorbei an
Kirsch- und Hopfengärten, an geschützten Biotopen des Sees, an
idyllischen Fischteichen und durch fränkische Dörfer, deren Ortsbild
immer noch von alten, würdigen Sandstein- und Fachwerkhäusern
geprägt ist. Und wenn ich beim unvermeidlichen Weg über die
Staudämme auch in unmittelbare Berührung mit dem „Leben“ am See
komme, wird mir nur bestätigt, wie schön die stillen Plätze auf den
Höhen um ihn sind.
So
ein Platz ist die ökumenische Bergkapelle St. Jakobus, die aussieht
„wie vom Himmel gefallen“ - so ihr Architekt Matthias Overbeck. Denn
diese eigenwillige Kapelle wirkt vom Seeufer aus wie ein gelandetes
Ufo. Ihren Mittelpunkt bildet eine Keramikikone: Christus mit dem
Kreuz, auf den sich das durch die Lichtkuppel einfallende Licht
konzentriert, flankiert von Maria und Josef, den Patronen der
Ramsberger Kirche. Der Gunzenhausener Künstler Uwe Maier hat bewusst
keinen leidenden Christus dargestellt, sondern einen lächelnden, der
Ruhe und Kraft ausströmt, der das Kreuz im Arm hält – Aufforderung,
das Leben in seinem Geist zu bejahen, als Chance anzunehmen und zu
gestalten. Die Finger seiner rechten Hand, zum Siegeszeichen V
geformt, sprechen Kraft und Mut zu für den Wander-, Pilger- oder
Lebensweg.
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Die Kapelle ist auch ein
ökumenisches Zeichen. Angesichts geringer finanzieller
Mittel wurde sie von freiwilligen Helfern beider
Konfessionen mit großem persönlichen Einsatz und in
zahlreichen Arbeitstunden errichtet und 2000 vom
katholischen Pfarrer Willibald Brems aus Pleinfeld und
dem evangelischen Pfarrer i. R. und Jakobsbruder Wilhelm
Plesch aus Neuendettelsau gemeinsam eingeweiht.
Der Apostel Jakobus, der, wie ein heutiger Jakobspilger
gekleidet, gleichsam aus der Kapellenwand heraustritt,
verweist nach Westen, nach Santiago, dem Ziel aller
Jakobspilger, aber auch auf den Gekreuzigten., dem Ziel,
in das alle Wege unseres Lebens einmünden. |
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