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Einst tosten hier Wassermassen
Wanderung rund um
Dollnstein - durch die Täler der Uraltmühl und Urdonau
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Die Felsgruppe "Hilzerne Klinge"
Weg 1: Der Rundweg Nr. 8
führt vom Markplatz über die Altmühlbrücke und geradeaus
weiter zum Tafernplatz. Auf der Pappenheimer Straße geht
es in Richtung Treuchtlingen. Bald nach der
Bahnunterführung links auf die Straße in Richtung
Haunsfeld. Auf ihr aufwärts bis kurz nach der scharfen
Kurve in halber Höhe. Hier mit der Markierung [8] rechts
auf einen Steig. Beim Bergkreuz mit Ruhebank (hier
herrlicher Blick auf Dollnstein) links, auf dem bald
querenden Weg rechts zum Waldrand, dort links. Im
beginnenden Tälchen kurz rechts abwärts, dann links
hinauf zu einem Feldkreuz, daran vorbei und geradeaus
durch den Wald auf das aussichtsreiche „Weiherfeld“.
Dort zur Kapelle und in gleicher Gehrichtung
weiter, nur wenig im Wald bzw. am Waldrand. Erst ca..400
m nach der Kapelle rechts abwärts. Etwa 200 m nach
Beginn der Teerdecke am Anfang der Rechtskurve rechts
über den Trockenrasen hinüber zum Wald. Auf ihm leicht
links abwärts halten! Am Waldrand beginnt ziemlich weit
unten ein Steig, der durch den Wald abwärts nach
Hagenacker führt. Dort über die |
Informationen
Dollnstein liegt im
Altmühltal, 16 km westlich von Eichstätt.
Parken beim Friedhof.
Weg: 7 km. 3 Anstiege
(insgesamt 170 m). Feldwege und Steige.
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Altmühlbrücke und die Bahn und
gleich nach dem Bahnübergang mit den Markierungen
rechts durch die Felsgruppe „Hilzerne Klinge“ zurück
nach Dollnstein.
Weg 2:Vom P am Friedhof zum
Markplatz, über die Brücke und geradeaus zum Tafernplatz.
Auf der Pappenheimer Straße zur und durch die
Bahnunterführung und links aufwärts in Richtung
Haunsfeld. Kurz nach der scharfen Kurve in halber Höhe
rechts auf einen Steig. Ab hier Markierung [8]. Bei der
Ruhebank links, auf dem Querweg rechts zum Waldrand,
dort links. Im beginnenden Tälchen kurz rechts abwärts,
dann links hinauf zu einem Kreuz, daran vorbei und durch
den Wald, auf das Weiherfeld. Dort in gleicher
Gehrichtung weiter, nur wenig im Wald bzw. am Waldrand.
Erst ca..400 m nach der Kapelle rechts abwärts. Ca. 200
m nach Beginn der Teerdecke am Beginn der Rechtskurve
schräg rechts über den Trockenrasen hinüber zum Wald und
auf einem Steig abwärts nach Hagenacker. Dort über die
Brücke und Bahn, gleich danach mit den Markierungen
rechts durch die Felsgruppe „Hilzerne Klinge“ nach
Dollnstein.
Weitere Spaziergänge:
1. Vom Friedhof auf dem Burgsteinweg mit der Markierung
Panoramaweg zum Burgsteinfelsen, dort abwärts zum Radweg
und auf diesem zurück (ca. 2 km). - 2. Auf dem Radweg
die Altmühl entlang nach Hagenacker und auf dem
Panoramaweg zurück (ca. 3 km).
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Dollnstein von Norden
Wissenswertes zum Weg
Mitten im mauerumgürteten historischen
Ortskern von Dollnstein erhebt sich aus dem Talgrund der Altmühl ein
steil aufragender, mächtiger Felsbuckel. „Toller Stein“ hieß er
schon im Mittelalter und gab damit dem Ort auch den Namen:
Tollunstein – Tollenstein – Dollnstein. 2007 werden es 1000 Jahre,
dass dieser erstmals urkundlich erwähnt ist. Heute wissen wir, dass
diese Felsbank ein Relikt der Erosionsarbeit tosender Wassermassen
am einstigen Zusammenfluss von Uraltmühl und Urdonau ist. Wohl schon
um das Jahr 1000 entstand darauf eine stattliche Burg. Ihre Herren
waren zunächst die Grafen von Hirschberg bzw. ihre Vorfahren, nach
wiederholtem Besitzerwechsel dann von 1440 bis 1802 die Bischöfe von
Eichstätt. Sie bauten sie aus und befestigten den zu ihren Füßen
entstandenen Ort. Die heutige Ringmauer mit dem Nordtor entstand
1490 unter Bischof Wilhelm von Reichenau.
Von der Hauptburg auf dem Felsen, der
„Krone und Perle des Ortes“, wie der Dollnsteiner Ortspfarrer
Pöhnlein 1926 schrieb, ist so gut wie nichts erhalten, wohl aber das
romanische Burgtor und die Gebäude der Vorburg zu ihren Füßen.
Diese ließ Bischof Albrecht von Hohenrechberg
1445, also gleich
nach dem Erwerb von Burg und Ort, errichten. Zur Zeit ist die
Gemeinde zusammen mit dem Verein „Burgfreunde Dollnstein“ bemüht,
diese wertvollen Bauten in Altmühl-Jura-Bauweise zu erhalten und
einer angemessenen Verwendung zuzuführen.

Petersturm, Kastenhof und Kirche in Dollnstein
Heute beherrscht die Pfarrkirche, die
auf romanische Zeit zurückgeht, das Ortsbild. Dass sie sich auf dem
Ausläufer des Burgfelsens erhebt, also 10 m über dem Talgrund, war
wohl der Grund, sie dem hl. Petrus zu weihen. Mit ihrem Turm, dem
nach einem Brand 1727 Gabrieli seine barocke Haube aufsetzte, ist
sie das weithin sichtbare Wahrzeichen des Ortes.
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"Dollnsteiner Madonna" |
Einige ihrer Kunstwerke sind
von höchstem Rang, allen voran die gotischen Fresken im
Chorraum aus der Zeit um 1220/30. Mit den Darstellungen
Christi und Marias, der Propheten, Apostel und Kirchenväter
und den zugehörigen Schriftbändern sind sie eine Art
Kompendium der katholischen Glaubenslehre. Von
herausragender künstlerischer Qualität ist die „Dollnsteiner
Madonna“, wie die Einheimischen „ihr“ Madonnenfresko nennen:
Maria in inniger Beziehung zu ihrem Kind, mit der Sonne
umkleidet, den Mond zu ihren Füßen und mit 12 Sternen
bekrönt.
Die Fresken über dem
Chorbogen und im Kirchenschiff schuf in inhaltlicher und
farblicher Anlehnung an die gotischen Bilder 1950 der
Münchner Hans Bergmann, der während der Arbeit überraschend
starb. Klein, aber fein ist die Abendmahlstafel auf dem
rechten Seitenaltar von Hans Schäufelein. Wertvolle
Epitaphien an den Wänden erinnern an Dollnsteiner Pfleger
und Kastner. Den Pfarrhof neben der Kirche schuf Gabrieli
1740.
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Unser Wanderweg ist von großem
landschaftlichem Reiz. Der Blick vom Schäfersberg vermittelt einen
Einblick in die Entwicklung und heutige Ausdehnung des Marktes, das
„Weiherfeld“ mit seinen Trockenrasen und der sehenswerten
Cäcilienkapelle ermöglicht einen weiten Blick über das felsenreiche
Altmühltal und zu den Dörfern auf der Hochfläche. In Hagenacker
erinnert das stattliche „Herrenhaus“ an den Eisenhammer, in dem hier
einst das Roheisen aus der fürstbischöflichen Eisenhütte
Obereichstätt weiterverarbeitet wurde. Landschaftliche Höhepunkte
sind aber der Weg durch die romantische Felsgruppe der „Hilzernen
Klinge“ mit ihrer vielfältigen Flora und Fauna und der unvermittelte
Prachtblick auf Dollnstein, der den krönenden Abschluss der
Wanderung bildet.
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